12. afm-GT 2010




Aus afm kopierter Bericht von Robert Schreiner.


Entweder hat es die Merci wirklich nicht gefreut, oder sie nimmt einfach Rücksicht auf meine Tochter, dass Dani auch einmal einen ganzen Tag mit dem Papa mitfahren kann. Ich weiß es nicht. Auf alle Fälle die erste GT mit Dani am Sozia.
Eintreffen 07:42 beim Mäci Hadikgasse. Eh kloar, dass noch keiner da ist. Frühstück fassen. Um 08:05 trudeln Hans und Andrea, Xsiberger und Xsibergerin, Smartie und sein Bekannter ein. Der heißt übrigens Johann und hat dem Johann am weißen Hof die Drainagen gesetzt. Und das der Johann, dem Drainagen gesetzt wurden, der Sohn vom Johann ist, weiss eh jeder. Also Johann (Smartiefreund), Johann (Pils) und Johann (Jun). Alles klar?
8 Leute auf 5 Motorrädern fahren um 08:20 über die angekündigte Strecke. Der Drainagenjohann ist übrigens ein ganz passabler Fahrer. Strassen sauber, Sonne da, alles leiwi.
Rauchpause in Eichgraben, pünktlichstes Durchfahren in Laaben, wo sich uns plangemäss Christian Toth anschliesst. Auf der Strecke zur KK kommem wir an einem ganz frischen Motorradunfall vorbei. Eine Ledergewandete mit Handy am Ohr: "Danke fürs stehenbleiben, aber ihr könnt weiter fahren". Der Verunfallte liegt gar nicht optimistisch mit geschlossenen Augen da. *urks* Mit reduzierten Tempo, weil etwas nachdenklicher, geht es weiter. Ab Kleinzell sehen wir aber wieder Gegner auf Motorrädern, und das kurz vorher gesehene wird sogleich wieder verdrängt.
Wie sich später bei der KK herausstellt, waren auch der Kotl und Kotletin unter den Hergebrannten. Treffen bei KK mit Eiern und Willy, Marion, Mock, Karner, usw. Das Orgiteam meint, ich soll doch wieder vorfahren. Der Karner fährt aber sein eigenes Tempo, jenseits von gut und böse, ganz vorne. Und so beschwuchtelt die Meute von ca 23 Motorrädern den Oxinger, das Halltal, wo in selbstmörderischer Absicht ein Eichkätzchen die Strasse quert, bis Mariazell, um traditionsgemäss Sprudel nachzufassen.
Die Koteletin versucht zu erklären, wie es sein kann, dass auf ihrer strahlend weissen Lederkombi noch immer keine einzige tote Fliege darauf ist. Auf ihrem Rücken wird man dann aber eh fündig. Abfahrt 13:00, Ankunft 13:35 Annaberg. Gruppenfoto. Karner und Schreiner einmal die Kehren runter rauf.
Die anderen begeben sich schon zu Tisch. Wetter bis dahin sehr bussifeinst. Nachdem sich alle den Bauch ziemlich voll geschlagen haben, der Hans über 25 Jahre alten Geschichten von Rollschuh fahrenden 18jährigen erzählt und der Xsiberger von käsefressenden Fischen Verwunderung verbreitet, Aufbruch um 15:30. Die meisten fahren zum Abschluss noch die Puchenstubenrunde links herum. Große Verabschiedung am Parkplatz Puchenstuben, wo man sich ausmacht, dass ein paar nach Ende der Runde links abbiegen und dann Ulreichsberg fahren, die anderen, die Steirer, rechts abbiegen und Richtung Mariazell gen Heimat fahren.
Auf einmal, ca 200m vor der besagten Abzweigung, beginnt es wie aus Kübeln zu schütten und alle bei der Kreuzung ankommenden versuchen, so schnell als möglich ins Regengewand zu schlüpfen. Alle?
Nein ,nicht alle. Die Xsibergers lassen sich dabei so lange Zeit, dass die auf sie Wartenden sogar schon im Stand bis auf die Socken durchnässt werden. Die GT-Teilnehmer verteilen sich in die Himmelsrichtungen. Irgendwann wird es mir zu blöd und ich fahre zu den Unverständlichen zurück. "Zur KK findets eh alleine, oder?" "Jaja".
Richtung Ulrichsberg sieht man vielleicht 500m, und sehr laute Blitzeinschläge helfen uns bei der Entscheidung, entgegen dem Plan dann doch auch rechts Richtung Mariazell abzubiegen. Wie die meisten anderen übrigens vorher auch. Und das war gut so. Denn nach kaum 5 minütiger Fahrt hört es auf zu regnen, und nach ca 15 Minuten kann man sogar wieder auf komplett trockener Strasse Kurvenorgien veranstalten.
Ab Gscheid dann leider wieder nasse Fahrbahn bis KK, aber zumindest regenfrei. Bei der KK, wo wir auf die Willypartie treffen, nur kurze Rauchpause von Pilsen, Xsi´s, Toth and me. Wir wollen einfach heim. Standartstrecke über Rohrer und Hals (trocken), wo uns der Karner noch einer Herbrennung unterzieht. Letze Rast Tankstelle vor der Allander Auffahrt, wo nach uns auch noch die Willypartie und später auch noch Mock dazu stossen, wie wenn wir es uns ausgemacht hätten. Die Daniela ist nach ihrer ersten ganztätigen Motorradtour schon ziemlich erledigt und schläft schon fast im Stand ein. Ist mein neues Lieblingsfoto http://picasaweb.google.com/PrinzVonSimmering/AfmGT2010#5466637117757986898 und Laptophintergrund. :-)
Zu Hause hat Dani den Tag noch mit einigen Ouzo´s und Bailey´s ausklingen lassen, was sie entgültig ins Land der Träume befördert hat. Meine Aufgabe, den Nachwuchs auf das schwierige Leben eines Erwachsenen vorzubereiten, wurde also auch erfüllt. Viele Leute, nette Strecken, gutes Papal, bis 16:30 feinstes Wetter, schee wor´s.

(Anmerkung von Smartie: "Johann" heißt Bernhard.)



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