7. afm-GT 2005, ein Bericht




Aus afm kopierter Bericht von Robert Kovac.


Nachdem ich den Winter wieder mal mit Ausheilen verbracht habe war mir ehrlich gesagt nicht ganz wohl beim Gedanken an die GT, ich bin heuer noch fast nichts gefahren und eine große Gruppe schreckt mich auch ab, deswegen hab ich überlegt gar nicht mitzufahren. Da aber der RR am Freitag mit einer 640er KTM am Exelberg auftachte und mit der auch an der GT teilnehmen wollte, bin ich halt auch mitgefahren, ich bin ja nicht so.
Am Samstag mitten in der Nacht, also um 7 Uhr bin ich aufgestanden und erstmal gegen den Kasten gerannt, so fängt der Tag schon mal gut an. *schrpz* Redbull am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. Hab mich dann mit dem Wenigschreiber Wegwerfgünther und dem RR in seiner neuen zugemuteten Heimat getroffen, gemeinsam sind wir dann zur Tankstelle Triester Straße gefahren, wo schon etliche afmler und zwei Habschis des Herrn Schreiner ('Garagenbekanntschaften') herumstanden. Ahja, es gibt tatsächlich Wiener MR-Fahrer die den Exelberg nicht kennen, malen dafür ihre Motoren orange an und erklären im gleichen Atemzug daß schwarz (nein, nicht der Herr Schwarz, die Farbe) schwul ist. Na bitte, jedem das Seine. Aber eigentlich ein lustiger Kerl. Zur KK geht's über die Weinstraße, Hals, Rohrer Sattel eigentlich recht ereignislos, außer daß ich bemerke daß ich mit Ohrenstoppel nicht fahren kann, stört mich irgendwie. Dafür macht sich das neue Visier meines Suomyhelms bezahlt, es läßt wesentlich weniger (Sonnen)wärme durch als das alte verspiegelte Visier. Darf man aber bei einem Preis von 120EUR aber auch erwarten. Mein Fahrstil ist, nasagmamal ein bissl eckig, paßt aber gut zur verkrampften Haltung und den dauernden Verschaltern. In der KK sind wir vor der Zeit (eh kloar daß die Wiener flotter sind als die STeirer, hehe), die wir mit saufen, fressen und deppat reden verbringen, so wie sich das halt gehört. Dort kann man dann auch beobachten wie einige bekatete Boxer-BMWs beim Starten ein Ölwolkerl gen Himmel schicken. Schon toll diese Motorräder mit Kat.
Nach dem Eintreffen der STeirer ist der RR nicht mehr zu halten, der Gerald und ich fahren mit ihm vor der Meute den Ochsattel runter und wieder rauf, wo ich in der Hälfte ein bissl unrund werde und deswegen stehenbleibe und ein kleines Päuschen einlege, die zwei werden ja bald wieder zurück sein. Ich schau mir so ca. 40 MR's beim Vorbeifahren an, *bröööööm*, oarg wie langsam das wirkt, sogar bei denen die sich ein Duell liefern. Ich bin schon echt erschüttert, da kommen der RR und der Popschi *zooooooom*, aha, kann also auch schnell ausschauen, ich bin beruhigt.
Hm, danach hab ich eine Erinnerungslücke.... *vorspul* ...treffen wir am Parkplatz in Annaberg ein, das Wetter ist traumhaft, fast schon etwas zu traumhaft, ist man gar nicht mehr gewöhnt daß die Sonne eine Kraft haben kann. Die Mittagspause fand ich eher mäßig, beim Wirtn haben's gerade mal einen Kellner gehabt, das Essen war auch nicht das Wahre.
Nach der Pause den Annaberg runter, der gefällt mir nach fast zwei Jahrzenten Abneigung auf einmal, eigenartig. Dort hat der Ulrich dann auch seine Fotos geschossen, war ein schönes Durcheinander in den Kehren :-)
*vorspul* ich bin dann dem Jörg nachgefahren und hab mir angesehen wie die Blade so geht. Ich glaub geschalten hat er in der ganzen Zeit kein einziges Mal *hurk*. Puchenstuben war schön wie immer, kommt mir aber jedes Jahr kürzer vor. Tragen die den Berg ab? Nach einigem Warten fällt auf daß ein paar Leuts fehlen, ein Anruf vom Franz (IIRC) bestätigt das Befürchtete, zwei STeirer gestürzt, den Rest wissen ja eh alle mittlerweile. An diesem Punkt wünsch ich gute und schnelle Besserung, auf alle Fälle die Reha und Aufbautraining ernst nehmen, das bringt den meisten Erfolg.
Verabschiedung der STeirer, Weiterfahrt über Wastl wo ich überall Steine sehe die's gar nicht gibt. Dafür gibt's Schnee und Schmelzwasser.
*vorspul* irgendwann wieder in der KK, und da bin ich echt schon müde und froh daß es bald heimwärts geht, die Dusche ruft.
Gefahren wird der Klassiker Rohrer Sattel, Hals, schade daß wir nicht die Haselrast gefahren sind, hab ich dann irgendwie nicht mehr daran gedacht. Vom Hals weg den obligaten Hupfer über den Bahnübergang, dann am schnellsten Weg auf die Dosenbahn, der RR und ich müssen noch zum Faber die KTM zurückbringen. Der RR beschließt mir ganz Wien zu zeigen, ich hab schon Angst daß der Sprit nicht reicht. KTM beim Faber abgestellt, Schlüssel ins Postkasterl, der RR sieht nicht so aus als gibt er die KTM gern zurück. Zusammenfassung der GT: Ein 42er Flachschieber und offener Auspuff bringen nix wenn auf einer Serien-KTM ein Leichtgewicht sitzt. Viele Rutscherln gehabt, wieder mal zuviel gedacht und zuwenig genossen, war aber wieder mal gut viele afmler auf einem Haufen zu sehen.
Heute hab ich die KTM wieder geputzt, Kette gereinigt und gefettet, Bremssättel gereinigt, Rücklichtbirndl gewechselt, Vergaser abgestimmt, Öl nachgefüllt, Finger verbrannt, also das Übliche.



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